Frauen, die schreiben. Teil 1: Dorothy Parker

AutorInnen, Dinge, die ich mag

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Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie ich zum ersten Mal von Dorothy Parker gehört habe. Es war auf jedenfall vor zwei Jahren als ich plötzlich auf die Idee kam mir die gesammelten Werke aka “The portable Dorothy Parker” zu kaufen.

Seitdem gehört sie zu meinen Lieblingsautoren und inspiriert von ihren Texten und ihrer Lebensgeschichte, habe ich sogar ein Theaterstück über sie geschrieben. (siehe http://www.stuthe.com/page.php?id=103)

Denn Dorothy Parker hat eine so herrlich ironische Art sich selbst und dem Leben gegenüber, dass bei all der bitteren Wahrheit, die sie beschreibt, man immer noch das Gefühl hat, dass man darüber lachen kann. Irgendwie jedenfalls.

Das Schreiben selbst sah sie als Handwerk an und erklärte pragmatisch wie sie war:

„I think that the function of a writer is to write.“

Auch wenn sie nie den großen amerikanischen Roman geschrieben hat  und dazu einmal sarkastisch schrieb:

„People take up a book of short stories and say, ‘Oh, what’s this?  Just a lot of those short things?’ and put it right down again.“

Für mich sind ihre Kurzgeschichten gleichwertig, denn sie bestehen aus so dichten und konzentrierten Momenten, dass sie anhalten, als hätte ich sie selbst erlebt und ob es  nun 10 Minuten oder 10 Wochen dauert um das zu erfahren, ist letztlich doch egal.

Meine Lieblingsgeschichte von ihr ist übrigens: The Telephone Call. Hier kann man sich das anhören. Gesprochen von Tallulah Bankhead. http://www.youtube.com/watch?v=HTmKi48kUHQ

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