Warum Liebe weh tut

Thema des Monats

Love hurts Kim Kardashian Foto: buzzfeed

LOVE HURTS! LOVE HURTS! LOVE BLA! BLA BLA! ENOUGH? … ich weiß eigentlich nicht genau wie der Text geht, ist aber auch nicht schlimm. Das wichtige ist der Refrain, weil der zum Thema dieses Monats passt:

Warum Liebe weh tut

Warum verliebt sein weh tut. Warum nicht verliebt sein weh tut. Warum eine Beziehung weh tut. Warum Schluss machen weh tut. Und warum, „Warum“ wirklich nicht die Frage sein sollte, aber alle irgendwie doch am meisten interessiert. Warum er/sie nicht anruft? Warum er/sie sich nicht mehr meldet? Warum er/sie dieses Bild geliked hat? Warum er/sie zuerst interessiert war und dann doch nicht mehr?

„Warum“ ist wohl das bescheuertste, was man sich in solchen Situationen fragen kann, aber im Rahmen der Selbst-Optimierung, muss es ja einen Grund geben, nicht? Warum der Andere nicht will? Und der sollte besser etwas Konkretes sein, damit man damit arbeiten kann. Um beim nächsten Mal nicht den gleichen Fehler zu begehen. Nicht? Das ist ja wichtig, dass man weiß, was man falsch gemacht hat, damit man liebenswürdiger ist. Weil man ja offensichtlich nicht liebenswürdig genug ist. Noch nicht, aber wenn man genug Ratgeber gelesen hat und genug mit Freunden die Situationen analysiert, irgendwann, dann verspreche ich euch, sitzt man da und denkt:

Scheiß drauf!

Diesen Monat soll es nicht um das „Warum“ gehen, es soll darum gehen, warum „Warum“ eigentlich nicht wichtig ist. Liebe tut weh. Scheiß drauf!

Den Anfang wird dabei der Unprätentiös-Podcast mit der wunderbaren Sophia Bierend machen (erscheint am 7. Februar), aber auch ein Break-Up-Survival Kit und ein Text über „Intimitätsparasiten“ werf ich noch hinterher.

Und als Inspiration ein Zitat aus Marcelle Sauvageot großartigem Buch „Fast ganz die Deine“:

„Ich versuchte, mir einen kleinen Halt außerhalb von Ihnen zu bewahren, um mich an dem Tag, da Sie mich nicht mehr lieben würden, daran festklammern zu können. Dieser kleine Halt, das war kein anderer, kein Traum kein Bild. Es war das, was Sie meinen Egoismus und meinen Stolz nannten; was ich im Leid wiederfinden können wollte, war ich selbst. […] Wenn alles sich ändert, wenn alles mir weh tut, bin ich doch selbst noch bei mir. Um mich ganz zu verlieren, hätte ich sicher sein müssen, daß ich mich nicht mehr brauchte.“

Habt einen fabelhaften Februar!

Sophia

P.S.: Der Vollständigkeithalber. Liebe kann auch schön sein.

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