Thema des Monats: Mutig leben!

Dinge
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Und so schnell kann eine Pause wieder vorbei sein. Der August ist da und ich voller Vorfreude auf die Dinge, die da kommen. Gestern noch in Hamburg bei Eva Schulz, vom Hurra-Blog, um den Podcast aufzunehmen und heute schon wieder in Berlin. Ich kann sagen, da wird ein großartiger Podcast auf euch warten am 7. August.

Nachdem ich den letzten Monat viel gelesen, gesehen und entspannt habe, ist es nun wieder an der Zeit sich mit voller Karacho ins Leben zu stürzen. Zwei Theaterstücke wollen geschrieben werden, Menschen besucht und allgemein wird auf großem Fuß gelebt.

Ganz nach dem Motto: Sei frei, wild und wunderbar soll es diesen Monat um die Dinge gehen, die man sich endlich traut zu tun und rauszuhauen was geht. Sich nicht mehr hinter Ausreden zu verstecken und auch bereit zu sein Fehler zu machen. „Go out in the world and fuck it up beautifully.“ hat John Waters in seiner Abschlussrede am RISD College dieses Jahr gesagt. Und genau das nehme ich mir diesen Monat vor.

Mutig leben, bedeutet für mich dabei nicht das Extrem zu suchen, es bedeutet im Angesicht der Angst zu denken: Ach was soll’s. Ich mach’s trotzdem. Es bedeutet den Versuch zu machen, möglichst häufig auf sich selbst zu hören und darauf zu vertrauen, was auch immer einem gerade durch den Kopf schwirrt ist wichtig und richtig.

Oder wie es Anna Quindlen in ihrem Essay „A Short Guide to a Happy Life“ sagt: „You are the only person alive who has sole custody of your life. Your particular life. Your entire life.“

Das bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen und nicht mehr Andere für sein Scheitern, dass man nie Ballerina geworden ist oder sowas, verantwortlich zu machen. Das kann einen manchmal nerven, weil es bedeutet, dass man, ja wohl für immer diese Person bleibt, die man ist und sich da ständig drum kümmern muss, dass es einem gut geht und man auch das richtige für sich ausgesucht hat. Aber dann denkt man einfach wieder an John Waters: „Fuck it up beautifully!“ und weiß, alles wird gut. Wenn man als „The people’s pervert“ bezeichnet wird und trotzdem die Abschlussrede an einem College halten darf, dann muss man sich keine Sorgen machen.

Also geht raus. Seid mutig.

Habt einen schönen August!

Sophia

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