NaNoWriMo – Prozesstagebuch bloggen

Dinge

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TAG 1

Ich habe heute elf Stunden gearbeitet und will jetzt noch 1600 Wörter schreiben? Ich bin gerade bei 553. Ich glaube mir war nicht klar, wie viel 1600 Wörter sind. Verdammt.

Ich höre Under Pressure als Motivation.

761. Oh Gott ist das anstrengend. Gleich mal den Wordcount auf der NaNoWriMo Seite geupdated.

Ich glaub, ich ess mal den Burrito, der im Kühlschrank liegt.

Burrito als Belohnungsziel festgelegt. Nur noch 100 Wörter!!

Yeiy. 1707 Wörter. Burrito ich komme!

TAG 2

Es ist 7:33 Uhr und ich sitze im Bett um gleich mit dem Roman weiter zu machen. Ich bin ein bisschen aufgeregt.

7:45 Uhr: 102 Wörter später. Ich mach mal Musik an. Wird sich dann wohl alles nach den Pixies anhören? But Hey!

7:57 Uhr: 300 Wörter. Schnell mal den Wordcount upgedated. Und September von Earth, Wind & Fire. Ich könnte ja heute auch mal weniger schreiben???

8:06 Uhr: 425 Wörter. Was mach ich hier eigentlich? Kann ich das Ganze vorzeitig beenden? Nein! Weiter machen! Prodigy. Smack my bitch up. Hilf!

8:20 Uhr: 711 Wörter. Noch mal ein bisschen mehr als die Hälfte und ich habe es geschafft. Schokolade wäre jetzt so gut.

8:30 Uhr: 866 Wörter. Ich sterbe.

8:39 Uhr: 1077 Wörter. Und wenn ich schummel?

8:45 Uhr: 1178 Wörter. Ich schummel. Ich schummel auf jeden Fall!!! AAAAAAH.

9.00 Uhr: Nur noch 100 Wörter!!!

9:07 Uhr: Genau 1667 Wörter heute. Hurra!!

So ich geh jetzt glaub ich wieder schlafen. Gute Nacht!

TAG 3

Es ist 6:15 Uhr und ich sitze hier im Bett und werde wohl gleich irgendetwas schreiben. This is how real writers do it.

Oh Gott. Mir fällt nichts ein. Nada. Was tun?

Es ist 6:31 Uhr und ich habe 240 ziemlich einfallslose Wörter nebeneinander gereiht. FUN!

7:35 Nach dem ich erstmal noch ne Runde geschlafen habe, geht es weiter.

Jetzt könnte ich hier alle zehn Minuten die Uhrzeit hinschreiben, da ich ungefähr nach jedem zweiten Satz den Wordcount upgedadet habe.

9:08 Ich habe es geschafft. Vermutlich ist es nicht gut. Aber was soll’s. Redigieren werde ich erst im Januar. Ich hoffe, dass es mir morgen leichter fällt. Sonst wird das hier mehr zur Fleißprobe als gedacht.

TAG 4

TAG 5

10:28 Nachdem ich gestern nichts geschrieben habe, muss ich heute das doppelte schreiben. Es gibt keine Schokolade im Haus. Das wird hardcore!

10:31 Meat Loaf to get me started.

11:31 Okay. Ich habe geschummelt. Ich hab die 20 Seiten Roman (die ich vor drei Jahren schon geschrieben habe), die ich eigentlich erst am Ende hinzufügen wollte, jetzt schon hinzugefügt. Ich brauch ein bisschen Puffer. Und ganz viele Ausredensätze, die ich jetzt noch hierhin schreiben könnte.

Aber ehrlich. Deadlines sind doof!

TAG 6

8:49 Ein neuer Tag. Neue drei Seiten zu schreiben. Heute probiere ich es mal mit Bon Iver.

9:19 Schon 150 Wörter. Es sind die kleinen Erfolge im Leben!

9:25 270 Wörter. Ich schreib einfach weiter. Immer weiter.

9:37 550 Wörter. I like the way this is going.

10:54 Mit einer Unterbrechung (Zugtickets für Weihnachten buchen, hurra!) habe ich jetzt 880 Wörter. Wenn ich noch 360 schreibe, dann bin ich genau 1 Tag voraus.

11:12 I did it. So langsam ergeben sich neue Geschichten. Ich bin gespannt was in 24 Tagen bei raus gekommen ist.

TAG 7 & 8

Nichts passiert. An Tag 7 hatte ich Migräne und an Tag 8 habe ich 11 Stunden gearbeitet. This is what I call a weekend.

TAG 9

8:17 Ich brauche ein Wunder. Oder 3200 Wörter. Jetzt wäre genau der richtige Zeitpunkt um zu sagen: Ach was solls. Ich höre auf. Deadlines sind blöd, vor allem selbst gesetzte Deadlines. Kreativität braucht keine Deadline, die ist kein Produkt und ich bin keine Produktionsfirma. Das stimmt auch alles. Aber der Grund nicht weiter zu schreiben und das weiß ich, ist nicht, dass da diese Deadline ist. Das ist meine Angst zu Versagen, nicht gut genug zu schreiben und das Gefühl, dass es genug Bücher auf der Welt gibt, die keiner liest und alles wichtige bereits gesagt wurde. Das ist das Problem. Und das hat vermutlich jeder Autor irgendwann einmal in seinem Schaffensprozess. Aber das ist noch lange kein Grund aufzugeben. Hörst du das Angst? Ich lach dir ins Gesicht! HA HA HA!

8:52 Es läuft. Auch wenn ich oft denke, dass ich gerade über Dinge schreibe, die ich eigentlich nicht im Roman haben will. Und dann denke ich an Elizabeth Gilbert, die in ihrem wunderbaren Podcast „Magic Lessons“ gesagt hat: „The novel you have to write and the novel that you want to publish might not be the same thing.“ ( By the way: Der beste Podcast ever. Sie bespricht immer mit einer Person, die gerade kreativ hängt, wie sie da wieder raus kommt. It’s magical!)

9:44 Es sind noch 2000 Wörter, aber ich bin zuversichtlich. Vor allem jetzt, wo ich das hier entdeckt habe.

10:23 1700 Wörter heute. Ich hinke einen Tag hinterher. Aber was soll’s. Darum geht es nicht. Ich hab heute einen Durchbruch gehabt, was den weiteren Verlauf des Romans komplett verändert und darauf bin ich sehr stolz. Letztlich geht es beim NaNoWriMo darum, einfach zu schreiben. Und es zu versuchen. Jeden Tag. Und da siehts gut aus!

Jetzt wird getanzt! Heute zu Kate Nash.

TAG 10

19:47 Ich habe den Rest vom Rotwein neben dem Bett und bin in bester Laune. Denn ich habe heute erfahren, dass mein Stück im Februar im Potsdamer Theater inszeniert wird. HURRA! And now let the writing begin!

19:58 240 Wörter mehr und die Erkenntnis, dass ich um wieder in der Deadline zu sein noch 4000 Wörter schreiben muss. Fuck?

20:01 Auch schon Hemingway oder so fand: Write drunk and edit sober!

20:24 Es mag der Wein sein, aber ich glaube, ich habe gerade den alles entscheidenden Punkt getroffen.

21:08 1.100 Wörter heute geschafft. Der Rest muss morgen. Ich geh jetzt aus feiern!

TAG 11

9:22 Ein bisschen verkatert aufgewacht, habe ich heute großes vor. Ich habe den ganzen Tag Zeit, also 3000 Wörter here I come!

13:15 Ich hab noch mal geschlafen und bin jetzt bei 800 Wörtern. Es macht gerade richtig Spaß.

13:39 1300 Wörter. Das läuft gut heute. Endlich mal.

14:06 1800 Wörter. Noch 100 und ich  mach eine Pause.

14:16 PAUSE!

TAG 12

19:37 Und dann wurde aus der Pause eine Beendigung der Arbeit. Aber gut. Ich hab gerade eine neue Podcast-Folge aufgenommen und bin jetzt sehr schreib motiviert.

20:00 300 Wörter. Ich habe das Gefühl nur noch neue Plotstränge zu erfinden, aber nicht wirklich irgendwohin zu kommen. Vielleicht ist es einfach nicht genug Geschichte für einen Roman? Vielleicht ist alles schon gesagt? – Nein. Ich muss mich anstrengen. Der Charakter ist noch nicht mal ansatzweise entfaltet. Aaargh. Ich brauche Musik.

20:21 Pavement ist erstaunlich gut zum Schreiben. Schon 530 Wörter mehr. Ich bin wieder drin.

20:57 900 Wörter und ich bin wieder raus. Ah dieser Zweifel nervt. Mimimi ist es genug. Hab ich genug Stoff für den Roman. Ich schreibe einfach weiter.

21:13 Ein bisschen Motivation mit Lucille Clifton.

21:22 Oh Grimes hat ein neues Album raus gebracht!

21:39 Mal eben die Wörterzahl von anderen Romanen angeguckt.

22:02 Noch 100 Wörter und ich würde am liebsten schummeln.

22:09 Ich bin fertig. Ich glaube, der Zeitpunkt ist gekommen, wo ich das Ganze doch mal durch lesen muss (also morgen), sonst komm ich nicht weiter. Ich habe zwar Angst davor, es vollkommen kacke zu finden, aber besser jetzt als im Januar.

TAG 13

Nichts geschrieben.

TAG 14

15:32 Nach den Anschlägen in Paris gestern Nacht, weiß ich nicht wie ich mich fühle. Trotzdem werde ich heute weiter arbeiten.  Dieses Schreib-Projekt hat nichts damit zu tun, aber ich werde nicht behaupten, dass mich das heute nicht beeinflussen wird.

15:59 180 Wörter weiter. Es funktioniert ganz gut gerade. Und ich denke an Miranda July, bei deren Lesung ich gestern war und dass ich sie hätte fragen sollen, was sie tut, wenn sie mal nicht an ihren Roman glaubt und das die Antwort darauf eigentlich nur eine sein kann: Ich mach einfach weiter.

16:28 591 Wörter. Vielleicht schreibe ich auch nur eine Novelle? 20.000 Wörter habe ich bald. Ich hör für heute auf.

TAG 15

13:01 Heute morgen habe ich kurz den Roman überflogen und dachte: „Oh fuck! Das kann ich nicht so lassen. Das ist mega schlecht. Ich sollte aufhören zu schreiben. Sofort.“ Jetzt denke ich: Naja was soll’s. Ich werde nicht aufhören. Heute ist Mid-Point. Ich habe fast 15 Tage geschrieben und werde noch 15 Tage schreiben. So ist das. Weil ich das bestimmt habe. Und ich denke an die Frau in dem TED-Talk, die gesagt hat: The energy to be creative is to get out of that warm bed into a cold room. You’re never gonna feel like it.“ Nicht ganz wörtlich so, aber ungefähr.

14:02 Ich habe die 20.000 Wörter geknackt! HURRRAAA!!!!!

17:06 2. Sitzung. Da ich morgen und übermorgen an meinem Theaterstück arbeiten werde, hole ich heute noch mal alles raus was geht. Vielleicht ist es blöd so seinen Roman zu schreiben. Unter Zeitdruck und mit ständigem Wörterzählen. Was kann da Gutes bei raus kommen? Aber dann wiederum habe ich auch nichts anderes vor gerade also Fuck it!

17:21 400 Wörter mehr. Ich zweifle und zweifle und mache weiter und mache weiter.

17:52 600 Wörter mehr. Ich komme näher.

18:08 So heute mal 2000 Wörter geschrieben. Läuft.

TAG 16

10:18 Schon 444 Wörter geschrieben. Ich fange langsam an wirklich an diesen Roman zu glauben.

10:38 640 Wörter. Es ist interessant, jetzt wo ich bei der Hälfte des Romans bin, wie sich die Geschichte verdichtet. Das ist schön.

10:53 800 Wörter. Ich schreibe einen Roman. Langsam wird mir das richtig klar.

TAG 17

17:30 Wie viele Milchschnitten sind ein Roman?

21:00 Ich spiel lieber Ukulele heute. Morgen dann wieder!

TAG 18

Nicht geschrieben.

TAG 19

20:12 Nachdem ich so ein schlechtes Gewissen habe, weil ich die letzten 2 Tage kaum bis gar nichts geschrieben habe, fällt das jetzt heute auch nicht leichter. Mir fällt einfach nichts wirklich ein, wie es weiter gehen könnte bzw. was eigentlich wichtig wäre aufzuschreiben. Dass ich gerade erst bei der Hälfte bin, macht es auch nicht besser. Es passieren gerade noch so viele Dinge nebenher/gleichzeitig, aber das Hauptproblem ist eigentlich wirklich nur, dass ich nicht weiß, was ich schreiben will. Dass ich nicht so richtig an die Geschichte glaube oder an die Charaktere. Und dass ich es nicht durchlesen kann, weil ich Angst habe, dass alles einfach nur schlecht und unbrauchbar ist.

Nun Gut. Es hilft ja nichts. Ich zieh das jetzt durch.

21:17 Ich hab mal das erste Kapitel von Big Magic (Elizabeth Gilbert) angefangen und immerhin jetzt 450 Wörter geschrieben. Es ist so mühsam grad.

22:18 900 Wörter und die Erkenntnis, dass das noch ein richtig harter Weg wird. Jetzt bin ich zu müde um weiter zu schreiben, aber am Wochenende dann!!

„The middle is where you prove what you’re made of. This is where you pull up your socks and think of some interesting things for your characters (who should be pretty well developed by now) to do with/for/to each other. And it had better be some good, exciting, and maybe even evil stuff.“(Charlaine Harris, NaNoWriMo Pep Talk)

TAG 20 

Nicht geschrieben.

TAG 21

17:22 Eigentlich wollte ich heute den ganzen Tag am Roman arbeiten. Stattdessen habe ich meine Möbel umgerückt. Mein Schreibtisch ist jetzt wieder an einer Wand anstatt am Fenster und ich sitze gerade tatsächlich mal dran um zu schreiben. Anstatt wie sonst im Bett. Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Ich bin weit zurück mit meinem Wordcount, but I won’t have it. Ich schreib diesen Roman fertig.

18:48 Ich habe endlich die 25.000 Wörter geknackt und 1700 Wörter geschrieben. Gott bin ich froh. Und ich habe Oropax entdeckt. Mirandy July schwört darauf beim Schreiben, weil sie nicht mal das Klacken der Tastatur hören kann. Ist auf jeden Fall gut bei hellhörigen Altbauwohnungen. Ich bin zwar immer noch 6 Tage hinterher, aber was solls. Es muss auch nicht am 30.11. fertig sein. Fertig ist es dann ja sowieso noch nicht. Ich weiß ja nicht mal was ich alles geschrieben habe.

TAG 22

17:11 Noch 8 Tage bis zur Deadline. Wenn ich an Wunder glauben würde, würde ich glauben, dass ich das noch hin bekommen kann. Weil ich aber nicht daran glaube, werde ich wohl doch erst ein paar Tage danach fertig. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob der Roman tatsächlich 50.000 oder mehr Wörter haben wird. Vielleicht werden es auch nur 45.000 oder so. So oder so geht es weiter.

17:39 400 Wörter geschrieben und eine neue Figur kreiert. Das macht Spaß.

18:06 800 Wörter. Ich glaube, dass jetzt vermutlich ein Zeitpunkt ist an dem viele Leute aufhören. 6 Tage hinterher/10 Tage hinterher. Das schaff ich nie mehr aufzuholen und dann gibt es ja noch so viel zu tun blablabla. Ich denke, dass auch manchmal und dann mache ich einfach weiter. Weil bei diesem Projekt geht es nicht darum in genau 30 Tagen 50.000 Wörter zu schreiben. Das ist das Modell. Ein Ideal. Damit man einen Ansporn hat. Und das sollte er bleiben. Es sollte nicht zur Last werden. Wenn ich erst am 13.12. fertig werde, ist das immer noch ein Grund zum feiern. BECAUSE!

19:05 1400 Wörter. Jetzt noch 260 und das Tagesziel ist erreicht. Es ist interessant, wie die Situationen sich langsam aus den Figuren ergeben, die ich geschaffen habe. Und besonders schön ist es, wenn man sein Schreibdokument auf Normseiten umstellt und jetzt 103 Seiten vor sich hat.

19:15 1400 Wörter und eine brillante Idee.

19:35 1800 Wörter heute und FREUDE!!

TAG 23 

22:01 Es ist schon spät, aber nicht spät genug um noch ein paar Wörter aufzuschreiben.

22:15 Schon 440 Wörter. Ich bin jetzt richtig drin im Roman und freue mich schon darauf, wenn er bald in seiner ersten Fassung ist.

22:38 650 Wörter. Mein Rücken tut weh. Am Schreibtisch sitzen und schreiben ist vielleicht doch nicht so die beste Methode.

22:51 850 Wörter. Langsam werde ich müde, aber ich denke, ich werde es heute noch auf das Tagesziel schaffen.

23:13 I did it for today. Hach wäre das schön wenn ich nicht 6 Tage hinterher hinken würde. Naja. So bin ich dann eben erst am 6.12. fertig. Auch nicht weiter schlimm.

TAG 24 & 25

Nichts geschrieben. Einfach zu viel los unter anderem ein Standup-Auftritt. Das mache ich nämlich seit Oktober auch noch:

TAG 26

17:01 Heute Mittag habe ich den Unprätentiös-Podcast mit Frau Makellosmag aufgenommen, mein Zimmer ist aufgeräumt. Ein bisschen Ruhe kehrt ein und jetzt also wieder schreiben. Hmh.

17:17 240 Wörter und was richtig schönes geschrieben.

17:52 1900 Wörter. Genug für heute. (Ja okay, ich hatte noch ein paar Seiten aus der allerersten Fassung nicht übertragen. Na und? There’s nothing like Selbstbetrug when it comes to Nanowrimo and Wordcount!)

TAG 27

19:54 Frisch gebadet und eingeölt schreite ich nun ans Werk. Eigentlich wollte ich heute zu einer Lesung gehen, aber da im Prinzip nur noch Samstag und Montag zum Schreiben da sind, da ich Sonntag den ganzen Tag arbeite, setzte ich Prioritäten. So weit ist es schon gekommen mit mir. An einem Freitagabend Zuhause sitzen und schreiben.

20:12 330 Wörter geschrieben. Es läuft ganz gut. Bis zur nächsten Marke den 40.000 Wörtern sind es noch 8000 Wörter. Das ist nicht so schlecht. In Buchseiten bin ich schon auf 124 Seiten. Gerade ist wirklich ein sehr spannender Moment. Vor allem weil ich den NaNoWriMo noch ein paar Tage ausweiten werde im Dezember. Von wegen Deadline. Pfft.

20:32 780 Wörter und jetzt brauch ich mal nen Snack.

20:58 1079 Wörter und der Moment, wo es sich wie Magie anfühlt.

21:54 Eine Serien und Essens Pause gemacht. Und dann dieses tolle Zitat aus John Waters Film Pecker gefunden: “Life is nothing if you’re not obsessed.”

22:14 1400 Wörter heute geschrieben. Ich bin gerade sehr zufrieden.

TAG 28

11:04 Ich habe schon ein bisschen vor gearbeitet und bin gerade bereist bei 1200 Wörtern. Heute habe ich den ganzen Tag Zeit und ich habe mir das ergeizige Ziel gesetzt die 40.000 heute zu erreichen. Das bedeutet noch 7000 Wörter. Ich habe schon gefrühstückt und die Kanne Tee und Tafel Schokolade liegen neben mir. Mein mentales Bandana ist umgebunden.

karatekid-o

11:36 Nur noch 6000 Wörter. Magic.

12:58 Das Essen ist bestellt. Nur noch 5000 Wörter. Und die Frage, ob Leute das vielleicht blöd finden, wenn man Wörter zählt und das ganze quasi ökonomisiert. Ob das überhaupt gut sein kann, was man dann schreibt. Und denen habe ich zu sagen: WHATEVER WORKS!

14:21 Nach einer Essens und Serien Pause geht es nun weiter.

14:21-22:42 Ich habe es geschafft. Mir tut der Rücken und die Handgelenke weh, aber ich habe es geschafft. Ich werde jetzt nicht noch weiter hier schreiben, weil vorbei, aber ich bin gerade verdammt, verdammt glücklich!!! 40.000 fucking Wörter!!!!

turk-dance

TAG 29

11:27 The finale days are final. Eigentlich hätte ich heute 11 Stunden am Mauerpark gestanden, aber der Strom ist ausgefallen und so bin ich seit zwei Stunden schon wieder zu Hause. Jetzt hat mich der Ehrgeiz richtig gepackt. Eine halbe Packung Toffees ist schon verputzt und 2700 Wörter geschrieben. Sprich noch 7300 Wörter übrig. Ist das eine Challenge? Den NaNoWriMo zu gewinnen? Sehe ich da eine Möglichkeit?

200_s

TAG 30 

Ich hab gestern so richtig in die Tasten gehauen und es geschafft. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ein Wunder! Mein Resümee werde ich in den nächsten Tagen mal formulieren, aber jetzt erst Mal. PARTY!!!!!

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2 Gedanken zu “NaNoWriMo – Prozesstagebuch bloggen

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