Thema des Monats: Dankbarkeit

Dinge, die ich mag
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The Pursuit of Happiness // nymag.de

 

Nachdem ich den letzten Monat ziemlich viel gemacht habe, beginnt nun der letzte und besinnliche Teil dieses Jahres. Nicht nur Weihnachten, auch mein Geburtstag ist im Dezember und daher ist das Thema diesen Monat auch nicht sonderlich kreativ, einfach nur passend gewählt: Dankbarkeit.

Es ist ein Thema, welches mich schon seit längerem beschäftigt. Besonders, wenn es einem nicht gut geht. Nicht nur weil es draußen regnet und die Sonne so selten scheint und es kalt ist, ja das ist auch doof, ich meine, wenn man nicht genau weiß, warum man eigentlich hier ist. Auf der Welt und die tollen Sachen gar nicht so toll sind wie man dachte oder die tollen Sachen immer den anderen passieren oder man gar nicht mehr weiß was überhaupt toll sein soll. Okay, jetzt sind wir ins Dunkle getappt, aber davon spreche ich. Und die große Frage ist doch, was tut man dann?

Oprah Winfrey schreibt seit 16 Jahren jeden Abend 5 Sachen auf für die sie dankbar ist. Das scheint zu helfen.

Alex Karpovsky, der Schauspieler aus Girls, macht Dankbarkeits-Spaziergänge. Er dankt seiner Leber, seinem Herz, Gehirn etc., dass sie bisher so wunderbar funktioniert haben.

Pinterest schlägt vor, dass man ein Happiness-Jar macht, wo man alle guten Momente aufschreibt und dann kann man die später wieder lesen, wenn man sie vergessen hat.

Das ist nämlich wohl das Hauptproblem. Das Vergessen und das Verdrängen. Dass man sich nämlich immer wieder daran erinnern muss, dass es Dinge gibt, wie klein sie auch sein mögen für die man dankbar sein kann.

Wobei ich nicht denke, dass man für irgendetwas dankbar sein MUSS. Man kann auch alles scheiße finden und jedem den Mittelfinger zeigen, den man sieht, aber ich habe nicht das Gefühl, dass man damit besonders glücklich wird. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es mir besser geht, wenn ich dankbar bin, zumindest für ein paar Dinge.

Und in anderer Hinsicht gefällt mir das Konzept von Dankbarkeit auch, weil es nicht sagt „Carpe Diem“, „Lebe jeden den Tag so als wäre es dein letzter.“ Weil das auf Dauer glaube ich sehr anstrengend wird. Denn irgendwann muss man auch die doofen Sachen machen und was dann? Dankbarkeit bedeutet nicht: Ich muss unbedingt noch das und das erreichen bevor –. Dankbarkeit bedeutet: Das zu sehen, was da ist und dafür dankbar zu sein.

Und wofür ich diesen Monat vor allem auch dankbar bin, jetzt kommt die Wahnsinns-Überleitung, ist, dass mich die wunderbare und sehr schwangere Corinne vom Makellosmag besucht hat und daher der Unprätentiös-Podcast wie immer am 7. Dezember erscheint. Also da darf man sich schon mal drauf freuen!

Ein Moodboard gibt es natürlich auch für diesen Monat.

Und weil es einer meiner Lieblingsweihnachtsfilme ist hier:

Habt einen schönen/besinnlichen/herzlichen Dezember!

Sophia

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