Februarbrief // DRAMA!

Dinge, die ich mag
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Unbreakable Kimmy Schmidt

Seid gegrüßt unprätentiöse Menschen da draußen!

Dramatische Pause. Blick in die Menge. Augenaufschlag. 

Wer mich kennt weiß, dass ich einen Faible für’s dramatische habe. Ist ja quasi auch mein Beruf, hat also Konzept. Denn gerade beim Schreiben für das Theater geht es immer wieder darum Situationen herzustellen, die spannend sind, mitreißen. Leute tun etwas, handeln, es macht Spaß dabei zu zusehen. Es geht um Energie die sich überträgt und die entsteht dann besonders gut, wenn sie überakzentuiert ist, sprich DRAMA!

Natürlich ist das im echten Leben manchmal auch anstrengend, weil da noch andere Menschen sind, die gerade Regisseur spielen wollen, daher ist es umso schöner, wenn mal ein Moment entsteht der sich ganz von alleine entwickelt, ganz unprätentiös sozusagen. Wenn der Kopf sich mal ausschaltet und nicht jeden Schritt in ein Narrativ umwandelt. In eine große Geste.

Dennoch finde ich, dass so eine leichte Dosis Drama vor allem auch Spaß machen kann oder lustig ist. Meistens zwar erst danach, aber eine gute Geschichte, wie man der vermeintlichen Liebe seines Lebens nachreiste oder die über den Job den man gekündigt hat, indem man einfach alles stehen und liegen lassen hat. Manchmal muss es eben so sein, dass man mit allem was greifbar ist um sich wirft. Manchmal ist das nötig, wenn der normale Weg nicht mehr funktioniert. Dramatische Zeiten verlangen nach dramatischen Handlungen!

Vor allem aber geht Drama in beide Richtungen. Es ist grundsätzlich erstmal eine Energie und die kann einen hochwirbeln oder runterziehen.

Und für jedes überflüssige Drama kann man immer noch auf den Dramabutton drücken.

Lässt das Mikro fallen. Dramatischer Abgang. 

 

 

Vorschläge des Monats:

Filme

All About Eve

Vom Winde verweht

Serien

Keeping Up With The Kardashians

Crazy Ex-Girlfriend

Unreal

Bücher/Texte

Fräulein Else / Arthur Schnitzler

Medicating Women’s Feelings

 

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