Aprilbrief und Podcast Ausgabe Nr.16 //Besides it’s always the others who die

Dinge, die ich mag

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Mittlerweile ist in Berlin der Frühling eingekehrt.  Man hat schon wieder vergessen, wie es war, als alles grau in grau die Nachmittage zu frühen Abenden verwandelt hat. Das Leben  beginnt wieder, keine kalten Nächte mehr in irgendwelchen Schlangen, jetzt nur noch irgendwelche Schlangen und Gösser in der Sonne. Mein Avocadobaum weiß auch Bescheid und treibt wieder neue Blätter aus, der Sommer kommt, jetzt ist es gewiss.

Mein fünftes Semester an der UdK hat angefangen, die erste Woche direkt mal ein Regie Workshop bei Christian Schwochow, ein sehr spontaner und ein halb-spontaner Theaterbesuch. Und dann auch noch die neue Staffel Game of Thrones.  – Es ist gut, wenn es gut läuft.

Nichtsdestotrotz ist das Thema für den Podcast diesen Monat ein eher schweres. Ein trauriges. Und ein bisschen auch ein Thema, was einen sprachlos machen kann. Der Tod eines geliebten Menschen und die Trauer darum, der eigene Tod der einem auch irgendwann bevorsteht. Ein Thema um das viele Tabus kreisen und ich selbst auch gemerkt habe, dass es bei mir eine gewisse Scheu ausgelöst hat und die Angst etwas falsches zu sagen groß war. Sarah Riedeberger, die diesen Monat Gast ist, versucht dieser Sprachlosigkeit, dieser Ohnmacht etwas entgegen zu setzen. Mit ihrem Blog „Wir sind noch hier“ beschäftigt sie sich ausschließlich mit dem Tod und der ihrer Meinung nach fehlenden Trauerkultur und plädiert für eine stärkere Auseinandersetzung. Und wie sie selbst sagt: „So traurig war es dann auch nicht.“

Aber bevor ich zu viel verrate den Rest hört ihr wie immer im Podcast und ich wünsche trotz des ernsteren Themas viel Spaß beim Zuhören!

 

Podcast-Notizen:

Download: https://soundcloud.com/unpraetentioespodcast/unpratentios-im-april-besides-its-always-the-others-who-die-mit-sarah-riedeberger/download.mp3

 

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